Physiotherapie

Es werden Fehlstellungen korrigiert, Muskeln gezielt gelockert und gekräftigt. Dadurch werden natürliche Bewegungsmechanismen erhalten oder auch wiederhergestellt. Auf Basis einer ärztlichen Verordnung wenden wir - je nach Indikationsstellung - folgende Methoden und Techniken an:

Craniosacrale Therapie

 Die CST ist ein Teilgebiet der Osteopathie und eine ganzheitliche Technik. Mit der Bezeichnung „Cranio-Sacral“ soll die funktionelle Einheit von Schädel und Kreuzbein betont werden. Dieses System kann durch psychische und physische Traumen, Entzündungsprozesse und verschiedene andere Erkrankungen gestört werden. Ziel der CST ist eine umfassende Entspannung des Systems und eine Anregung der Selbstheilungskräfte. Durch die rythmische Produktion des Liquors im Gehirn entsteht der sogenannte Cranio-Scrale-Rhythmus. Diese Druckunterschiede haben eine Bewegung der Schädelknochen und des Kreuzbeins zur Folge. Sind im Körper Blockaden vorhanden (alle Körperstrukturen sind durch Bindegewebe miteinander verbunden), äußert sich dies im Rhythmus. Mittels vorgegebener Techniken versucht der Therapeut Einfluss zu nehmen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Fasziendistorsionstechniken nach TYPALDOS 

(link zu http://fdm-europe.com/fdm/fasziendistorsionsmodell/)

 Der Begriff „Fasziendistorsionsmodell (FDM)“ setzt sich aus 3 Worten zusammen:
Faszien sind bindegewebige Strukturen, die aus Sicht des FDM der Schlüssel zur Diagnostik und Behandlung von körperlichen Beschwerden sind. Die medizinische Wissenschaft erkennt heute die wichtige Rolle, welche Faszien im Körper spielen und unterstützt durch eine wachsende Zahl wissenschaftlicher Studien die Überlegungen des FDM. Distorsionen sind Verdrehungen, Verformungen oder Verrenkungen von Bindegewebe. Ziel jeder Behandlung nach dem FDM ist es, Distorsionen der Faszien durch gezielte Behandlungstechniken (z.B. mit den Handgriffen der Typaldos-Methode) zu korrigieren. Mit dieser Korrektur geht eine deutliche Abnahme der Beschwerden einher. Das FDM ist ein klinisches Modell. Stephen Typaldos D.O., der Entwickler des FDM, formulierte auf Basis seiner empirischen Beobachtungen modellhaft die Zusammenhänge zwischen spezifischen Verformungen von Faszie, typischen Befunden und effektiven Behandlungsmöglichkeiten. FDM-Ärzte und -Therapeuten wenden diese regelhaften Zusammenhänge in der Praxis an, um zu einer präzisen Diagnose nach dem Fasziendistorsionsmodell zu gelangen und eine maßgeschneiderte Behandlung zu wählen.


Kinesio – Taping

Diese Form des Tapings wurde 1970 von dem Japaner Kenzo Kase entwickelt.
Durch Verbesserung der Mikrozirkulation kann eine Schmerzlinderung und damit Funktionsverbesserung erreicht werden. Darüber hinaus wird diese Form des Tapings nach Verletzungen im Sport, bei Schmerzen, nach Operationen zur Schwellungsreduzierung und zur Tonusregulierung angewandt.


Lokale Gelenksstabilisation 

Die Lokale oder Segmentale Stabilisation gehört zu den wenigen wissenschaftlich belegten Behandlungsmethoden zur Rezidivprophylaxe von Wirbelsäulenbeschwerden und wurde auf Grundlage der australischen Forschergruppe Christine Hamilton M Phty, Carolyn Richardson PhD B Phty, Paul Hodges PhD B Phty und Julie Hides PhdD MPhtySt an der University of Queensland Australia entwickelt. Mit spezifischen Übungen wird die lokale Gelenkstabilisation des Lenden- und Nackenbereichs, aber auch des Schulter- und des Kniegelenks wiederhergestellt. Die Basis bildet ein umfassendes Training der Tiefenmuskulatur mit Rücksicht auf Timing und Koordination. 

Maitland

(link zu http://www.maitland-konzept.at)

Im Maitland Konzept bezieht sich die Behandlung auf Funktionsstörungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Mittels passiven Mobilisationen an peripheren Gelenken und der Wirbelsäule, versucht man nach einer genauen physiotherapeutischen Befunderhebung, Einfluss zu nehmen, auf die für die Beschwerden verantwortliche Struktur.


Myofasziale Triggerpunkttherapie

Schmerz- und Funktionsstörungen des Bewegungssystems können unterschiedliche Ursachen haben. Die manuelle Triggerpunkttherapie beschäftigt sich ausschließlich mit durch Muskeln verursachte Schmerz- und Bewegungseinschränkungen, Parästhesien, Muskelschwächen, propriozeptive Störungen und autonome vegetative Störungen.

Sling-Exercise-Therapie (SET)

Die Sling-Exercise-Therapie im Redcord eignet sich besonders für die Rehabilisation bei Muskel- und Skelettbeschwerden. Ist die Behandlung anfangs eher passiv (Traktion, Entlastung, manuelle Mobilisation), ist es wichtig eine Brücke zu aktivem Training zu schlagen, um das Risiko von Rückfällen zu verringern.

Spiraldynamik

(link zu http://www.spiraldynamik.com)

ist eine vorwiegend aktive Therapieform, die Bewegungsabläufe schult.
Es werden Vorstellungsbilder genützt, um bei den jeweiligen Schwachstellen dreidimensional ansetzen zu können.
Im menschlichen Körper sind Knochen, Muskeln und Bänder in ihrem Verlauf spiralig angeordnet. D.h. bei Bewegungen (Gehen, Stehen, Greifen…) kommt es zur spiraligen Verschraubung und somit zur optimalen Belastungsverteilung.


Viscerale Manipulation nach Jean-Pierre Barral

Die Grundlage der VM liegt in der Erkenntnis, dass jedes Organ einen Eigenrhythmus und eine Beweglichkeit besitzt. Jedes Organ ist gegen seine Umgebung wie andere Organe und den Bewegungsapparat zum Beispiel der Wirbelsäule beweglich. So können Fehlhaltungen, Stress, Operationen, Entzündungen oder Verletzungen die Eigenbewegung und Funktion des Organs und ihre Beweglichkeit zur Umgebung stören.
Barrals klinische Arbeit an den Organen führte zu dieser Therapieform, wo die Organe selbst und deren Umgebung von außen behandelt werden.